Telekom deutschland tarifvertrag

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  • on August 6, 2020
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Die Sozialpartner haben sich auch auf eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit geeinigt, die von 38 auf 36 Stunden sinken wird. Die Abschlagszeit – die ab 2019 gilt – wird jedoch nicht auf den Wochenplan angewendet, da die Arbeitnehmer stattdessen 14 Tage bezahlten Urlaub pro Jahr erhalten. Gemäß der Vereinbarung gilt die Arbeitszeitverkürzung auch für Teilzeitmodelle, die innerhalb des Unternehmens existieren. Ein Datum der Umsetzung wurde jedoch nicht vereinbart, und die Verhandlungen sind im Gange. Alke Boessiger, Leiterin ICTS-Branche bei UNI Global Union, erklärte: “Das ist ein hervorragendes Ergebnis für ver.di und die 62.000 Beschäftigten der Deutschen Telekom in Deutschland, die eine wohlverdiente Lohnerhöhung erhalten. Der Erfolg dieser Verhandlungen zeigt, was durch sektorale Tarifverhandlungen und starke gewerkschaftliche Unterstützung erreicht werden kann.” In der Konzernpolitik zur Mitarbeiterbeziehung verpflichtet sich die Deutsche Telekom zu “gegenseitigem Respekt und vertrauensbezogener Zusammenarbeit”. Wir respektieren und erkennen das Recht auf Vereinigungsfreiheit und kollektives Handeln im Rahmen nationaler Rechtsvorschriften, Abkommen und Gepflogenheiten an. Die Selbstverpflichtung zur Achtung der Vereinigungsfreiheit und des Rechts auf Kollektivverhandlungen ist ebenfalls Teil unserer Sozialcharta. Für die 20.000 deutschen Mitarbeiter von T-Systems International, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom, gilt dieser Deal jedoch leider nicht. Diese Mitarbeiter müssen das Ergebnis ihrer nächsten Vereinbarung abwarten, die Verhandlungen zwischen ver.di und der Unternehmensleitung sind für den 2. Mai angesetzt. Über TU arbeiten CWA und ver.di daran, die Zustimmung der Telekom, der Muttergesellschaft von T-Mobile USA, zu erhalten, dass sie die Verhandlungs- und Organisationsrechte der Arbeitnehmer garantiert.

Anders als in den USA, wo das T-Mobile-Management offen feindselig gegenüber Arbeitnehmern ist, die eine Gewerkschaftsstimme wollen, erkennen die Deutsche Telekom und T-Mobile in Deutschland das Recht der Arbeitnehmer auf Gewerkschaftsvertretung uneingeschränkt an. Für ver.di-Mitglieder, die TU-Mitglieder in den USA seit langem unterstützen, ist der Beitritt zur TU eine Chance, die Beziehungen zu ihren Mitarbeitern in den USA zu stärken und unter ihren deutschen Mitarbeitern über die Doppelmoral von DT zu sprechen. Das Unternehmen respektiert die Rechte der Arbeitnehmer auf Tarifverhandlungen in Deutschland, weigert sich aber, sich auch nur mit Vertretern der TU in den USA zu treffen. Genauer gesagt ist die Lohnskala in zwei gleiche Teile unterteilt; diejenigen in der Hälfte mit niedrigeren Löhnen erhalten die größere Lohnerhöhung von 5,2%, während diejenigen in der oberen Hälfte eine Erhöhung von 4,8% erhalten. Die Lohnerhöhungen werden in zwei Phasen eingeführt, am 1. Mai 2018 und am 1. Mai 2019. Die niedrig bezahlte Gruppe wird ihre Löhne um 3,1 % und dann um 2,1 % erhöhen, während die Löhne der Zweitbeschäftigten um 2,7 % und dann um 2,1 % steigen werden. Das Endergebnis liegt sehr nahe an der ursprünglichen Lohnforderung von Verdi, die Gewerkschaft hat eine Erhöhung um 5,5 Prozent gefordert. Inzwischen werden die Löhne für Lehrlinge in zwei Phasen erhöht, um 40 Euro und dann 30 Euro monatlich. Die Vereinbarung enthält auch eine Beschäftigungsgarantie, die bis zum 31. Dezember 2020 gilt.

Die Deutsche Telekom unterhält im Rahmen des Europäischen Betriebsrats (EBR) einen intensiven Austausch mit Arbeitnehmervertretern bei Tochtergesellschaften und verbundenen Unternehmen in den EU-Mitgliedstaaten. Der EBR besteht derzeit aus 32 Mitgliedern (neu im November 2016 konstituiert). Sie hat sich seit vielen Jahren als wichtiger Dialogpartner der Deutschen Telekom etabliert und vertritt die Interessen der Mitarbeiter der Deutschen Telekom Gruppe in den EU-Ländern. Aufgrund der in den letzten Jahren vermehrten grenzüberschreitenden Maßnahmen einigten sich die Deutsche Telekom und der EBR 2015 auf eine Probephase, in der ein neuer und effizienterer Informations- und Konsultationsprozess für die EBR-Beteiligung getestet wurde. Im Rahmen der Probezeit wurden Arbeitsgruppen eingerichtet, um komplexe Themen für die Sitzungen des EBR-Ausschusses und der Plenarsitzungen vorzubereiten.

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