Verdi tarifvertrag groß und außenhandel nrw 2018

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  • on August 11, 2020
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Seit der Gründung von Verdi steht die komplexe Organisationsstruktur immer wieder in der Kritik: So warnte der Tagesspiegel bereits 2001 die Leser vor drohenden “Verlusten und Ineffizienzen durch Reibung”. Auch die Sonntagszeitung “Welt am Sonntag” berichtete über “Reibungen und Haushaltsstreitigkeiten” innerhalb der Gewerkschaft. [76] Die Tageszeitung berichtete, das Matrixmodell von Verdi sei “so kompliziert”, dass selbst hauptamtliche Verdi-Beschäftigte es “schwer hatten”, es zu erklären. [77] Auch das Wochenmagazin Stern berichtete über Verdi, wonach seine Abteilungen, Landesverbände und Bezirke “mehr gegeneinander als miteinander gearbeitet” hätten. [78] Neben diesen Medienberichten erntete Verdis Organisationsstruktur auch immer wieder Kritik aus den eigenen Reihen, so dass eine Reaktion auf diese Kritik in die Initiative “Perspektive 2015” einfließt. [79] Darüber hinaus werden die Branchenbereiche auch für Tarifverhandlungen in ihren Sektoren zuständig sein. Die Branchenbereiche werden eigene Tarifausschüsse einrichten, die ihre Tarifforderungen autonom ausarbeiten und über den Abschluss von Tarifverträgen entscheiden. Um die stärker zentralisierte Tarifstruktur im öffentlichen Dienst aufrechtzuerhalten, wird Verdi eine breitere Verhandlungskommission einrichten, die sich aus Vertretern mehrerer Branchenbereiche zusammensetzt. Der Landesvorstand ist für alle Tätigkeiten zuständig, die nicht auf den Nationalkongress oder den Gewerkschaftsrat beschränkt sind, wie es in der Verdi-Satzung vorgesehen ist.

Sie ist für die Geschäftstätigkeit von Verdi zuständig und vertritt die Gewerkschaft auf interner und externer Ebene. Der Landesvorstand setzt sich aus einem Vorsitzenden, den Abteilungsleitern und bis zu fünf weiteren Mitgliedern zusammen. [26] Der Vorstand hat derzeit 14 Mitglieder. [31] Am 18./21. November 1999 hielten fünf deutsche Dienstleistungsgewerkschaften gleichzeitig einen außerordentlichen Kongress ab, um die rechtlichen Voraussetzungen für die Gründung einer neuen fusionierten Gewerkschaft des Einheitlichen Dienstleistungssektors (Verdi) festzulegen. Die betroffenen Gewerkschaften sind: Der letzte Schritt zur Gründung von Verdi waren die Fusionskongresse der fünf Mitgliedsgewerkschaften, die vom 16. bis 18. März 2001 stattfanden und beschlossen, die Gewerkschaften mit Mehrheiten zwischen 80 und 91 Prozent aufzulösen. [22] Auf dem anschließenden Gründungskongress von Verdi, der vom 19. bis 21. März 2001 stattfand, wurde die Gründung der Gewerkschaft formell abgeschlossen und der erste Landesvorstand von Verdi gewählt. [23] Die Vertreter der beteiligten Gewerkschaften betrachteten die Fusion als einen historischen Schritt und behaupteten, dass sie der “Rivalität zwischen den Gewerkschaften” im Dienstleistungssektor ein Ende bereiten würde.

[8] Andere Beobachter kritisierten die Fusion, wobei insbesondere die IG Metall bedenken, dass die Größe von Verdi dazu führen könnte, dass der DGB “explodiert”. [9] Kritiker befürchteten auch, dass die neue Gewerkschaft ihren Weg in die ursprünglichen Verantwortungsbereiche der Industriegewerkschaften erzwingen könnte. [10] Die Vereinigung Cockpit nutzte die geplante Fusion sogar zum Anlass, ihre bestehende Zusammenarbeit mit der DAG zu beenden. Verdis höchstes Gremium ist der Bundeskongress, der alle vier Jahre zusammentritt, um die Grundprinzipien der Gewerkschaftspolitik festzulegen und das Handeln des Landesvorstands und des Gewerkschaftsrates zu wählen und förmlich zu genehmigen. [26] Die Gewerkschaft selbst ist in verschiedene Ebenen, Spaltungen und Gruppen von Individuen unterteilt.

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